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Süssungsmittel

Gesunde, aromatische Süssungsmittel:
- Ahornsirup
- Birnel (Birnendicksaft)
- Honig
- Vollrohrzucker
- Sultaninen
- Datteln

Ernährungstipp:
Zucker, Snacks als PDF

Zucker, Snacks – als Genussmittel

Oele und FetteZucker, Alkohol und Snacks sind eigentlich keine Nahrungsmittel, sondern nur Genussmittel. Im Übermass konsumiert, sind sie für unseren Körper in vielerlei Hinsicht schädlich.

Brauchen wir Zucker?

Zucker als Energiespender:

Zucker gehört zu den Kohlenhydraten und liefert uns Energie. Zucker wird sehr schnell verdaut und ins Blut aufgenommen. Das bewirkt einen steilen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Darauf folgt eine starke Insulinausschüttung, was wieder ein rasches Absinken des Blutzuckerspiegels bewirkt. Deshalb treten nach dem Genuss von zuckerreichen Produkten schnell wieder Hungergefühle auf. Und der Kreislauf beginnt von neuem. Folge: es wird mehr Energie aufgenommen, als tatsächlich benötigt wird. Überschüssiger Zucker wird nicht „verbrannt“, sondern in der Leber in Fett als Energiereserve umgewandelt.
Die grossen Unregelmässigkeiten im Blutzuckerspiegel führen zu Müdigkeit und Konzentrationsschwierigkeiten.

Wir essen im Durchschnitt pro Tag 120 g Zucker. Diese Menge liefert 2016 Kilojoule. Das entspricht ¼ des täglichen Energiebedarfs.

Zucker als Genussmittel:

Im Gegensatz zu anderen Kohlenhydratlieferanten (wie z.B. Getreide) enthält weisser Zucker keine Nahrungsfasern, Vitamine und Mineralstoffe. Wir sprechen daher von „leeren Kalorien“. Zucker ist deshalb als Genussmittel einzustufen.

Zucker als Seelentröster!

Süssigkeiten werden oft nicht nur des Genusses wegen, sondern aus psycholo-gischen Gründen eingesetzt, nach dem Motto: Sag’s mit Süssem (statt mit Worten oder Blumen). Man will Zuneigung zeigen, Freude bereiten, Trost spenden, Anerkennung zeigen, Freunde gewinnen – oder schlicht seinen persönlichen Frust loswerden. Zucker wird also zum rasch verfügbaren und vielbegehrten „Ersatzstoff für Gefühle“.

Zucker und seine Folgen:

Sind künstliche Süssstoffe eine Alternative?

- Zuckeraustauschstoffe (Fructose, Sorbit, Maltit, Mannit, Xylit od. Isomalt) haben den Vorteil, dass sie keine Karies erzeugen und insulinsparend abgebaut werden. Sie haben aber den gleichen Energiegehalt wie Zucker (bis auf Maltit und Isomalt) und können abführend wirken.
- Künstliche Süssstoffe (Cyclamat, Sacharin, Aspartam) Sie sind möglicherweise gesundheitlich nicht unbedenklich. Ausserdem täuschen sie den Stoffwechsel: Wenn die Zunge Süsses wahrnimmt, gibt das Gehirn den Befehl zur Ausschüttung von Insulin. Da aber kein Zucker ins Blut gelangt, bewirkt dieser Reflex, dass der restliche im Blut vorhandene Blutzucker abgebaut wird. Ein sinkender Blutzuckerspiegel führt zu Leistungsabfall und löst Hungergefühle aus.

Tipps für den Alltag:

Stopp Süsses



Fitnesstipps: